Archiv

Hier finden Sie ältere Beiträge. Hintergrundinfos oder Interessantes aus dem Gebiet der Kunst - stöbern Sie einfach einmal.

„Fische mit langen Beinen“

28.12.2013

Wie sie sehen habe ich einen Walkingstock dabei, nicht weil zu Fuß aus Lippe zu Ihnen kam, sondern weil ich mir das Knie verletzt habe. Ich wohne seit 13 Jahren auf einem Bauernhof im kleinen 300 Seelendorf Sommersell bei Detmold. An einem Hangstück meines Grundstückes bin ich schlichtweg beim Rechen umgeknickt. Daher der Walkingstock. Damit müssen sie heute vorlieb nehmen.

Weiterlesen …

Was ist Dada?

25.11.2012

Reduziert sich Dada lediglich auf eine anarchistische Bewegung, die Prinzipien wie “Provokation” und “Zufall” auf ihre Fahnen schrieb?

Weiterlesen …

Über die stählerne See

Die Sache mit der Leinwand

29.01.2012

Manchmal ist man von einer Sache gleich so fasziniert, dass man sie unbedingt haben möchte...

Weiterlesen …

Zeige deine Kunst

08.01.2012

Seit kurzem habe ich mich in einem Kunstportal angemeldet: zeigdeinekunst.de

Weiterlesen …

"Inscriptionen"

11.01.2011

„Inscriptionen“ bedeutet zunächst einmal „Einschreibungen“, auch das Einritzen von Schriftzeichen und Symbolen - und tatsächlich  erkennt man auf den Bildern von Michael G. Müller zahlreiche Buchstaben, Sätze, ganze Texte neben merkwürdigen Symbolen und Zeichen aller Art.

Weiterlesen …

Collagen und Assemblagen

Ausstellung "cut & paste" war in Freudenberg zu sehen

Im 4FACHWERK Mittendrin Museum waren Collagen ausgestellt – von der kleinformatigen Papier-Collage über Assemblage-Arbeiten bis zu größeren Formaten in malerischer Technik. Collage meint dabei aber weniger eine bestimmte Technik als vielmehr ein grundlegendes Gestaltungsprinzip, eine Art zu denken und zu arbeiten: das "Prinzip Collage" als Form der Skepsis, der Hinterfragung herkömmlicher Bildbegriffe. Die in den gezeigten Collagen aufgegriffenen Themen zwischenmenschlicher Beziehungen, Widersprüche und Gegensätze entfalten durch die Mittel der Collage erst ihren hintergründigen Reiz, ihre eigene Poesie.

tl_files/artmill_dateien/galerie_19/312_d_erste_versuch.jpg


Ausgangspunkt und Inspiration jeder Arbeit ist das vorgefundene Fremdmaterial. Als leidenschaftlicher Sammler durchstöbere ich Antiquariate oder Flohmärkte nach alten Büchern oder vergilbten Schriften, angestaubten Einbänden oder verblassten Druckerzeugnissen. Zunächst sind es Texturen unterschiedlichster Art und Quellen, die gewissermaßen als Maluntergrund meiner Inszenierungen dienen. Hier kommt es mir schon auf die formalen Eigenschaften, Oberflächenstruktur und Farbe, Aufdruck oder Beschriftung an. Wichtig ist mir immer der morbide Charme des Vergangenen, der durch die graue, beige und braune Farbgebung erzeugt wird. Dabei reduziere und begrenze ich mein Farbspektrum ganz bewusst. Weiteres Ausgangsmaterial finde ich in alten und neuen Zeitschriften und Magazinen


Indem die Gesten und Haltungen menschlicher Figuren aus unterschiedlichen Zeitepochen mit anderen Figuren, Tieren oder Alltagsgegenständen kombiniert werden, spiegeln sich absurd erscheinende zwischenmenschliche Situationen wieder. Die Oberflächlichkeit und Scheinheiligkeit menschlicher Beziehungen sollen sichtbar gemacht und schonungslos entlarvt werden. Gleichzeitig entfalten sie etwas Erzählerisches, Rätselhaftes, manchmal auch Komisches. Der Betrachter wird zwar mit unterschiedlichen Realitätsebenen konfrontiert und provoziert. Ihm bleiben aber jederzeit genügend eigener Spielraum für individuelle Interpretationen, Entdeckungs- und Deutungsmöglichkeiten.
Die Titel der einzelnen Arbeiten, wie z.B. "Der Geruch der Tiefe", "Im Herbst der Wörter" oder "Die Spur der Erben" fordert die Phantasie des Betrachters zusätzlich heraus. Unbewusste Erinnerungen werden geweckt. Scheinbar Vergessenes wieder freigelegt. Was bleibt – und das ist durchaus so gewollt – wird dennoch ein Gefühl des Zweifels bleiben, gemischt mit einer Prise Humor und Sarkasmus.